Bronchoskopie München –Spiegelung der Lunge

Manchmal reichen auch Röntgenbild, Computertomogramm und die sonstige Diagnostik nicht aus, um eine Erkrankung nachzuweisen oder auszuschließen. Mithilfe einer Bronchoskopie in München kann das Bronchialsystem/ Lunge von innen angesehen werden. Somit ist die Bronchoskopie, oder auch Lungenspiegelung, eines der wichtigsten Verfahren zur Erkennung von Erkrankungen der Lunge, insbesondere auch zur Erkennung von Lungenkrebs.

Was ist eine Bronchoskopie?

Der Begriff Bronchoskopie leitet sich von den lateinischen Wörtern „bronchus“, Luftröhre, und „skopein“, schauen, ab.

Die Untersuchung wird mit einem sehr dünnen und flexiblen Gerät, dem Bronchoskop, in Lokalanästhesie durchgeführt. Der Patient erhält vorab eine Medikation, wodurch er von der Untersuchung kaum etwas merkt. Das Bronchoskop wird zur Untersuchung über den Mund oder die Nase eingeführt. Durch die Bronchoskopie wird der Kehlkopf, die Stimmbänder, die Luftröhre und die Bronchien bis weit in die Lunge hinein beobachtet. Es werden Spülungen durchgeführt und evtl. Schleimhautproben entnommen, die dann pathologisch und mikrobiologisch untersucht werden. Im Anschluss an die Bronchoskopie kann eine etwaige Erkrankung der Lunge sicher diagnostiziert oder optimalerweise ausgeschlossen werden.

Die Bronchoskopie ist eine ambulante Untersuchung, d.h. man kann nach einer guten Stunde wieder nachhause gehen. Aufgrund der erfolgten „Kurznarkose“ ist es allerdings notwendig, dass eine Begleitperson den Patienten sicher nach Hause begleitet.

Die Bronchoskopie wird ambulant im Klinikum München Schwabing durchgeführt oder Lungenarzt Dr. Tzimas empfiehlt Ihnen eine andere ambulante bzw. stationäre Einrichtung zur Durchführung dieser Untersuchung.

Welche Risiken birgt eine Bronchoskopie?

Bei der Bronchoskopie handelt es sich um ein relativ risikoarmes Verfahren. Dennoch ist die Lungenspiegelung nicht völlig risikofrei. So kommt es in manchen Fällen zu leichten Blutungen und nach der Behandlung können Fieber, Nasenbluten oder Halsschmerzen auftreten. Sehr selten hingegen ist eine Verletzung des Lungengewebes, welche zu einem Kollaps eines Lungenflügels führen kann.

Besondere Vorsicht ist bei Patienten geboten, die unter ausgeprägten Lungenfunktions- oder Blutgerinnungsstörungen, einer schweren Herzmuskelschwäche oder akutem Herzinfarkt leiden. In diesen Fällen müssen der Nutzen und die Risiken einer Bronchoskopie genau abgewogen werden.

Was muss nach einer Bronchoskopie beachtet werden?

Nach der Bronchoskopie werden Sie noch für etwa eine Stunde überwacht, bevor Sie nach Hause gehen dürfen.

Aufgrund der lokalen Betäubung sollten Sie noch einige Stunden nach der Bronchoskopie darauf verzichten etwas zu essen oder zu trinken, da Sie sich sonst schlimm verschlucken können.

Zudem sollten Sie am Tag der Lungenspiegelung nicht mehr Auto fahren.

Weitere Informationen zur Bronchoskopie erhalten Sie bei Ihrem erfahrenen Lungenarzt Dr. Tzimas in München.

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